Die Wechselschaltung dient in der Elektroinstallation dazu "Verbraucher", meist eine oder mehrere Leuchten, von zwei Stellen aus ein- bzw. auszuschalten.
Eingesetzt wird sie in kleinen Fluren, Dielen und Räumen mit zwei Eingängen.
Für die Schaltung benötigt man zwei Wechselschalter, die es im Handel auch unter der Bezeichnung Aus-Wechselschalter gibt (Ausschalter werden von den meisten Herstellern nicht mehr produziert).
Die Phase (L) wird an einen der beiden Wechselschalter an der Klemme L (bei älteren Schaltern P) angeschlossen. Oft ist dieser Kontakt auch anders farblich markiert (z.B. rot). Das gleiche gilt für die Ader, die vom zweiten Wechselschalter zur Leuchte geht . Diese Ader wird oft "Lampendraht" genannt. Der Schutzleiter (PE) muss aber grün-gelb sein und der Neutralleiter (N) sollte hellblau sein.
Zum Testen der fertig verdrahteten Schaltung gehst Du ganz einfach vor:
Du schaltest abwechselnd beim ersten und dann beim zweiten Wechselschalter und das ganze vier mal. (Entweder hin und her laufen, oder mit zwei Personen). Dabei muss die Lampe jeweils aus- bzw. einschalten.
Sollte sie das nicht tun, so hast Du einen Fehler gemacht und musst alles kontrollieren. Es muss immer 4 mal geschaltet werden (abwechselnd), da es Fehler gibt, wo man zwar an der einen Seite einschalten kann, aber an der anderen Seite nicht wieder aus. Ohne diesen Testvorgang könnte man solch einen Fehler übersehen und ärgert sich, dass man das gerade weggepackte Werkzeug wieder hervor holen muss.